Im Rahmen des Forschungsprogramms „Region gestalten“ wurde vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in den Jahren 2024/2025 im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) das Projekt „Wohn- und Lebenskonzepte in der Peripherie“ durchgeführt. In diesem Projekt wurden verschiedene Fragestellungen untersucht, die dazu beitragen sollten, die Lebens- und Wohnkonzepte von Personen, die in ländliche Regionen gezogen sind, in ihren Ursachen, Motiven und räumlichen Auswirkungen besser einschätzen zu können.

Erkenntnisse aus diesen Untersuchungen sind in der BBSR-Online-Publikation 19/2026 „Wohn- und Lebenskonzepte in der Peripherie“ dokumentiert, wie auf der BBSR-Website erläutert wird:

„Der Publikation liegt eine tiefergehende Untersuchung aktueller (Binnen-)Wanderungsgewinne in ländlichen Städten und Gemeinden zugrunde. Außerdem wurden in neun Fallstudien Befragungen durchgeführt. Auf die Weise sollte geklärt werden, ob die ländlichen Räume von der Möglichkeit profitieren, dass durch das Homeoffice für viele Menschen eine größere Unabhängigkeit zwischen Wohn- und Arbeitsort möglich geworden ist, ob es zur generellen Aufwertung der ländlichen Räume kommt oder nur die attraktiven Standorte profitieren.

[…]

Die Fallstudien haben u.a. Aufschluss über Wanderungsmotive derjenigen gegeben, die in ländliche Räume gezogen sind. Entscheidend ist nicht die perfekte Infrastruktur. Gesucht werden Lebensqualität, Ruhe und bezahlbares Wohnen. Homeoffice-Nutzende sind eine neue Zielgruppe.“

Das Dokument liegt in deutscher Sprache vor und enthält eine Zusammenfassung auf Englisch.

Veröffentlichung „Wohn- und Lebenskonzepte in der Peripherie“ auf der BBSR-Website